Dorfner Narrenhymne

Die Dorfner Narrenhymne wurde 1937 von Josef Martin Bauer gedichtet und wird auch heute noch traditionell am Ende jeder Maschkeraversammlung von den Aktiven auf der Bühne und den Zuschauern gesungen.

Als melodiöse Gundlage diente das Lied " O, du herrliche Mosel".

Vor uralter Zeit, als das Isental
noch nicht reguliert war, da kamen einmal
drei Ritter durchs Wachsziehertor
und bauten drei Häuser davor.
Der erste erfand unser Dorfner Bier,
der zweite die Liebe - der kann nichts dafür -
der dritte, der war nicht gescheit,
erfand hier die Karnevalszeit.

[: O du Himmel auf Erden,
liebefroher Karneval,
sing im Jubel froher Lieder
durch das Isental :]

Die Häuser, die wurden inzwischen mehr,
das Bier ist noch gut und die Straßen von Teer
und lieben tut Jung und tut Alt
daheim und im Fürmetzenwald.
Doch größer noch wurde die Seligkeit
der fröhlichen lachenden Narrenzeit,
in der man die Erde vergisst
und Narr unterm Narrenvolk ist.

[: O du Himmel auf Erden...:]

So lebt denn , ihr Brüder der Narretei
So trinket und liebt, eh die Zeit geht vorbei,
vielleicht sind wir alle schon bald,
zur festlichen Narrheit zu alt.
Dann trage die Jugend das Narrenmal
und diene dem lachenden Karneval.
Und singet das ewige Lied -
Ihr Brüder singt noch einmal mit:

[: O du Himmel auf Erden...:]

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